Wenn nicht ich - wer denn?
Wenn nicht jetzt - wann denn?
Aber wenn nur für mich - was bin ich?       
Das heißt: Wenn nicht ich die Aufgabe, die Forderung der Stunde erfülle,
wer dann soll sie erfüllen?
Und wenn nicht jetzt in dieser Stunde - wann denn soll ich sie erfüllen?
            Viktor E. Frankl

 

Diese Tagung war eine Lehrstunde des Lebens. Anspannung und Sorge durch gesundheitliche Beeinträchtigungen von Corinna Milborn und Ulrich Schnabel forderten Verschiebungen. Ein intensives Miteinander, Kreativität und das Vertrauen in das eigene Können waren die Lösung. Die Fragen, die uns das Leben gestellt hat waren eine Herausforderung. Sie ist durch die Verbindung gelungen: dem Leben und den Menschen zu vertrauen. Es galt, das Leben leicht zu nehmen und trotzdem ernsthaft an den Inhalten zu arbeiten.

 

Das Ambiente des Bildungsinstituts Grillhof bei Innsbruck und das traumhafte Wetter erleichterte die Arbeit sehr.


Wo der eigene Plan nicht mehr aufgeht,

wird es spannend . . . .

 

Dieser Film ist sehenswert.

 

Er stärkt die Erkenntnis, dass Umwege die Kenntnis erweitern und wir alle gemeinsam einiges bewältigen können, das im ersten Augenblick unvorstellbar erscheint.

 

Außerdem kann dieser Films die Inspiration so anregen, dass eigene kreative Ideen zum Blühen kommen und der Mut zur Verwirklichung wächst.

 

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Mehr über unsere Referent*innen

Corinna Milborn

Leiterin der Politikredaktion bei Puls24 und Autorin aus Wien

 

"Lügen haben es im Internet ohnehin leichter, sich zu verbreiten, als die Wahrheit - selbst ohne verstärkende Algorithmen. Besonders wirkungsvoll sind Lügen, die mit einem Bild versehen sind. Es gibt jetzt schon Software, mit der man Gesicht und Stimme so gut nachmachen kann, dass man Videos von Interviews und Reden so täuschend echt fälschen kann, dass kein Unterschied mehr zu einer echten Rede erkennbar ist."


Natalie Knapp

Philosophin und Buchautorin aus Berlin

 

"Vertrauen und Hoffnung sind die Zwillingskräfte der Zuversicht. Beide Fähigkeiten haben eine zentrale und lebenswichtige Funktion. Nicht immer lassen sie sich deutlich voneinander abgrenzen, weil sie uns erst gemeinsam ermöglichen, den gegenwärtigen Moment ohne Angst zu erleben.

 

Hannah Arendt hat darauf hingewiesen, dass wir gerade deshalb in jedem Moment hoffen dürfen, weil wir handlungsfähig sind, und daher zu einem neuen Anfang etwas beitragen können."


Ulrich Schnabel

Journalist und Autor aus Hamburg

 

"So übersehen oft gerade die „Realisten“, dass die Fakten, auf die sie ihr Weltbild gründen, immer nur eine Auswahl darstellen und dass es daneben eine Unzahl anderer Möglichkeiten gibt, die oft wider jede Erwartung wahr werden. So gesehen hieße Realismus eigentlich: stets mit dem Unerwarteten rechnen.

Es braucht die Lebensenergie der Zuversicht, die der noch unfertigen Zukunft ein gewisses Vertrauen entgegenbringt.