Dennoch und trotzdem

Wir wagen  . . .

 

. . . eine Tagung

15. und 16. Oktober 2021

Tiroler Bildungsinstitut Grillhof bei Innsbruck

Wenn nicht ich - wer denn?
Wenn nicht jetzt - wann denn?
Aber wenn nur für mich - was bin ich?       
Das heißt: Wenn nicht ich die Aufgabe, die Forderung der Stunde erfülle,
wer dann soll sie erfüllen?
Und wenn nicht jetzt in dieser Stunde - wann denn soll ich sie erfüllen?
            Viktor E. Frankl

 

"Vertrauen und Hoffnung sind die Zwillingskräfte der Zuversicht", schreibt Natalie Knapp in ihrem Buch "Der unendliche Augenblick - warum Zeiten der Unsicherheit so wertvoll sind."
Das Trotzdem kann Menschen stärker werden lassen, als das, was sie klein zumachen droht. Es sind die spezifisch menschlichen Fähigkeiten, die in der Logotherapie einen so hohen Stellenwert einnehmen.
Was ist sinnvoll? Was ist nicht sinnvoll?

Wofür planen wir in dieser Zeit eine Tagung? Wofür leben wir eigentlich?

Woher kommt die Kraft, dennoch und trotzdem Ja zu sagen?

Auf jede dieser Fragen gibt es eine Fülle von Antworten. Das Schöne daran, jede und jeder kann eigene Antworten finden.   
Wenn wir nur noch das für wahr halten, was zählbar, messbar und vergleichbar ist, dann verlieren wir allmählich die Freude über Begegnungen mit Menschen. Das Überraschende und nicht Planbare, das Ermutigende lebt im Menschen und in seiner Seele. 
        Herzlich willkommen zu zwei ermutigenden Herbsttagen in Tirol

 

Wo die Gefahr ist, das wächst das Rettende auch

Friedrich Hölderlin


Programm Freitag, 15. Oktober

15.00   Begrüßung und Einstimmung

15.15     Aus dem Herzen leben - was bedeutet das? Inge Patsch

17.00    Saving Europe: Wie die digitale Landnahme aus China und den USA unser Lebensmodell bedroht.

             WAS WIR dagegen TUN KÖNNEN? Mag. Corinna Milborn, Wien

18.30     Abendessen

20.00   Überraschung am Abend

 

Programm Samstag, 16. Oktober

9.00      Einstimmung

9.15        Über das Verzeihen,  Dr. Natalie Knapp, Berlin
11.15        Mit dem Unberechenbaren rechnen,  Dr. Ulrich Schnabel, Hamburg
13.00      Mittagessen

14.30   Natalie Knapp und Ulrich Schnabel im Gespräch
16.30    Wir stärken unser Miteinander
17.00    Ende der Tagung


Ort: Tiroler Bildungsinstitut Grillhof in Vill bei Innsbruck

Zeit: Freitag, 15. Oktober 15.00 - Samstag, 16. Oktober 17.00

Kosten: € 278,-- inkl. 20 % Mwst und Abendessen am Freitag und Mittagessen am Samstag

Derzeit ist die Tagung mit 60 Personen ausgebucht.

 

Auf die Bestimmungen - aufgrund von Covid  19 - haben wir leider keinen Einfluss. Sollte sich bis zum Tagungsbeginn die derzeit erlaubte Personenanzahl vergrößern, dann wäre eine Teilnahme möglich.

 

Wir führen eine Warteliste -  doch wir können aufgrund der derzeitigen Lage keine fixe Zusage machen.

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Mehr über unsere Referent*innen

Corinna Milborn

Leiterin der Politikredaktion bei Puls24 und Autorin aus Wien

 

"Lügen haben es im Internet ohnehin leichter, sich zu verbreiten, als die Wahrheit - selbst ohne verstärkende Algorithmen. Besonders wirkungsvoll sind Lügen, die mit einem Bild versehen sind. Es gibt jetzt schon Software, mit der man Gesicht und Stimme so gut nachmachen kann, dass man Videos von Interviews und Reden so täuschend echt fälschen kann, dass kein Unterschied mehr zu einer echten Rede erkennbar ist."


Natalie Knapp

Philosophin und Buchautorin aus Berlin

 

"Vertrauen und Hoffnung sind die Zwillingskräfte der Zuversicht. Beide Fähigkeiten haben eine zentrale und lebenswichtige Funktion. Nicht immer lassen sie sich deutlich voneinander abgrenzen, weil sie uns erst gemeinsam ermöglichen, den gegenwärtigen Moment ohne Angst zu erleben.

 

Hannah Arendt hat darauf hingewiesen, dass wir gerade deshalb in jedem Moment hoffen dürfen, weil wir handlungsfähig sind, und daher zu einem neuen Anfang etwas beitragen können."


Ulrich Schnabel

Journalist und Autor aus Hamburg

 

"So übersehen oft gerade die „Realisten“, dass die Fakten, auf die sie ihr Weltbild gründen, immer nur eine Auswahl darstellen und dass es daneben eine Unzahl anderer Möglichkeiten gibt, die oft wider jede Erwartung wahr werden. So gesehen hieße Realismus eigentlich: stets mit dem Unerwarteten rechnen.

Es braucht die Lebensenergie der Zuversicht, die der noch unfertigen Zukunft ein gewisses Vertrauen entgegenbringt.