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Kongress

vom 29. September - 1. Oktober 2017

BIldunghaus Schloss Puchberg bei Wels /OÖ



Wortkunst

von Wilfried Schatz

TischgeDANKEn

zur Hoffnung

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Sebastian J. Schmidt

 Gesichter der Hoffnung -

wer und was uns hoffen lässt

 

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"Ich möchte mit einem Bekenntnis beginnen: Schon als Kind in Ostdeutschland habe ich mich für schöne Autos begeistern können.

Wir sprachen unter Freunden von den „Westautos“ und jeder wusste, dass sie anders aussehen, schneller fahren und vor allem besser riechen als die Autos in der DDR. Trotzdem füllte ich 1984 wie viele andere zwischen dem 18. und 19. Geburtstag eine solche Karte aus. Ich bestellte mir damit einen Trabant Kombi, ohne dafür das nötige Geld zu haben. Zu dieser Zeit war ich in Magdeburg, um mein Abitur zu machen. Mein monatliches Taschengeld betrug 37,50 Mark – Ostmark versteht sich. Das fehlende Geld war 1984 auch nicht das Problem. Ich wusste ja, dass mit einer Lieferung frühestens nach 17 Jahren zu rechnen war. Was in 17 Jahren sein wird, das wusste ich nicht. Aber das Ausfüllen dieser Bestellkarte war die Bedingung für die Möglichkeit, irgendwann einen neuen Trabant Kombi zu fahren. Es war eine Form von klarem Sinn für Realität. Innerlich habe ich mir beim Ausfüllen gesagt, mal sehen, was kommt. Was wird 2001 sein, ich wusste es nicht. Selbst wenn ich dann bei der Zuteilung auf das Auto verzichten würde, könnte ich einem anderen eine Freude machen, vielleicht einem meiner beiden großen Brüder.

Auch wenn sich diese Hoffnung zugegebener Maßen auf einen materiellen Gegenstand bezieht, zeigt sie exemplarisch, was Hoffnung heißt . . . !"



Hans Joachim Maaz

 Hoffnung im falschen Leben

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"Mütterlichkeit und Väterlichkeit ist nicht zwingend an das Geschlecht gebunden – es gibt väterliche Mütter und mütterliche Väter – aber die Beziehungsangebote „mütterlich“ und „väterlich“ sind entwicklungspsychologisch zwingende Beziehungsqualitäten.

Mütterlichkeit ist gebären, ernähren, einfühlen, annehmen, verstehen, bestätigen, trösten und schützen.

Väterlichkeit ist unterstützen, fordern und fördern, probieren, riskieren, strukturieren, Verantwortung und Verpflichtung lehren und begrenzen.

Wir haben die häufigsten Mütterlichkeits- und Väterlichkeitsstörungen differenziert mit ihren Folgen für die Entwicklung bzw. Fehlentwicklung des Selbst. Wir unterscheiden zwischen dem angeborenen je einmaligen Selbst und den möglichen sekundären Ich-Leistungen, mit denen Selbst-Störungen begrenzt, kompensiert und verborgen werden können. Spezifische Mütterlichkeits- und Väterlichkeitsstörungen bedingen typische Persönlichkeitsstörungen und bei massenpsychologischer Verteilung entsprechende gesellschaftliche Fehlentwicklungen."

 



Die anderen Vorträge folgen sobald wir von den Referentinnen und Referenten die Zusammenfassungen erhalten.

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