Buchstaben - Worte - Bücher - Literatur

Sie finden auf dieser Seite Bücher, die wir gelesen haben und die zu einer Bereicherung und Ermutigung für uns selbst geworden sind.

Wir haben Leseproben aus den jeweiligen Büchern hinzugefügt.

 

Da mit 16. März vorübergehend alle Geschäft geschlossen haben, finden Sie hier einen Link zum Onlineshop der Tyrolia Buchhandlung. Dieser Link ist als Service gedacht und keine Werbung. Wir arbeiten sehr gerne mit dem Team der Tyrolia Buchhandlung in Innsbruck zusammen. Sobald das Coronavirus eingedämmt ist, wird es - hoffentlich im Mai - wieder eine "Werkstatt der Lebensfreude" geben.

 


„Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder vorstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns."

Franz Kafka, Brief an Oskar Pollak am 27. Jänner 1904


Viktor E. Frankl

Dem Leben Antwort geben

In diesem Buch wird Viktor E. Frankl zum Erzähler seines Lebens, es ist wohl sein persönlichstes.

"In der Kindheit wurde mir ein Gefühl der Geborgenheit selbstverständlich nicht durch philosophische Überlegungen und Erwägungen geschenkt, sondern vielmehr durch die Umgebung, in der ich lebte. Ich muss fünf Jahre alt gewesen sein, als ich an einem sonnigen Morgen in der Sommerfrische in Hainfeld erwachte. Während ich die Augen noch geschlossen hielt, wurde ich von dem unsäglich beglückenden und beseligenden Gefühl durchflutet, geborgen, bewacht und behütet zu sein. Als ich die Augen öffnete, stand mein Vater lächelnd über mich gebeugt."

 

"Wenn man nach den letzten Ursachen und tiefsten Wurzeln, dem verborgenen Grund meiner Motivation, die Logotherapie zu kreieren, fragt, dann kann ich nur einen nennen, der mich dazu bewogen hat und unermüdlich weiterarbeiten lässt: das Erbarmen mit den Opfern des zeitge-nössischen Zynismus, wie er sich in der Psychotherapie breit macht, in dieser miesen Branche. Mit »Branche« will ich das Kommerzialisierte andeuten und mit »mies« das wissenschaftlich Unsaubere. Wenn die Leute vor einem sitzen, die nicht nur psychisch Leidende sind, sondern durch die Psychotherapie Geschädigte dann greift es einem ans Herz. Tatsächlich ist der Kampf gegen die depersonalisierenden und dehumanisierenden Tendenzen, die vom Psychologismus in der Psychotherapie ausgehen, ein roter Faden, der sich durch meine ganzen Arbeiten hindurchzieht."

Viktor E. Frankl

Es kommt der Tag, das bist du frei

Dieses Buch mit Texten von Viktor Frankl ist ein echtes Geschenk für alle, die mehr vom "Trotzdem" der Logotherapie "haben" wollen. Alexander Battyany, dem Herausgeber, ist eine wunderbare Zusammenstellung gelungen und seine verbindenden Texte vermitteln seine Liebe zur Logotherapie. Auf eine sehr bescheidene Weise inspiriert er alle interessierten "Sinn-Menschen", dass es sich das Lesen auf alle Fälle lohnt.

 

"Ich bin unsäglich müde, unsäglich traurig, unsäglich einsam. Ich habe nichts mehr zu hoffen und nichts mehr zu fürchten. Und der einzige Trost, der mir bleibt, ist darin gelegen, dass ich mit gutem Gewissen sagen kann, ich habe die Möglichkeiten, die sich mir boten, verwirklicht. Dies gilt in Bezug auf die kurze Ehe mit Tilly: Was wir erlebt haben, kann nicht rückgängig gemacht werden, es ist gewesen, aber dieses Gewesensein ist vielleicht die sicherste Form des Seins."


Rachel Naomi Remen

Aus Liebe zum Leben - Geschichten, die der Seele gut tun.

Kaum ein Buch hat uns in der letzten Zeit intensiver bestärkt, ermutigt und begeistert.

Aufgrund persönlicher Lebenserfahrungen schenkt Rachel N. Remen erstaunliche Erkenntnisse, die mehr als nut gut tun.

"Die Wissenschaft hat einen tiefen Schatten über unsere Auffassung vom Leben geworfen. Vielleicht haben wir sogar zugelassen, dass die Wissenschaft unser Leben für uns definiert - aber das Leben ist größer als die Wissenschaft."

Es geschehen Dinge, die die Wissenschaft nicht erklären kann, wichtige Dinge, die man zwar nicht messen, aber erfahren kann, deren Zeuge man sein kann und um die man wissen kann."

"Es scheint mir wichtig, dass wir die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die Wissenschaft das Leben einfach zu sehr reduziert hat. Wenn wir das Leben zu sehr reduzieren, dann reduzieren wir auch uns selbst zu sehr."


Ulrich Schnabel

Zuversicht

Dieses Buch ist für alle, die sich trotzdem über die Welt und die Menschen freuen. Sie werden viele „Trotzdem-Geschichten“ entdecken.

„Man kann es mit dem positiven Denken auch übertreiben: In zu hohen Dosen ist der Optimismus nicht hilfreich, sondern schädlich.“

"Wer neue Entwicklungen anstoßen und Dinge konstruktiv verändern will, braucht daher nicht nur Chuzpe und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, sondern ebenso Neugier und Zukunftsoffenheit. Wer meint alles liege schon fest und sei unwandelbar, sitzt genau der Illusion des Realismus auf."

 


Ulrich Schnabel

Muße – vom Glück des Nichtstuns

In diesem Buch vereint Ulrich Schnabel Informationen aus der Wissenschaft mit Anregungen für eine praktische und sinnvolle Umsetzung auf dem Weg zum Glück des Nichtstuns.

„Was die Erkenntnisse zur Willenskraft gerade in der Informa- tionsgesellschaft so brisant macht, ist die Tatsache, dass sich dieser ‚Muskel’ nicht nur durch häufige Akte der Selbstkontrolle erschöpft, sondern auch durch eine Vielzahl von Informationen und äußeren Reizen. Denn für beide Fähigkeiten – Selbstkontrolle und Informationsverarbeitung – ist ein und dieselbe Schaltzentrale in unserem Kopf verantwortlich. Die Rede ist vom Arbeitsgedächtnis, einer zentralen Instanz, die sowohl die Aufnahmekapazität für neue Reize begrenzt als auch unsere Willenskraft steuert.“

 


Natalie Knapp

 

Der unendliche Augenblick

Warum Zeiten der Unsicherheit so wertvoll sind

Lange vor dem Coronavirus hat Natalie Knapp ein wunderbares Buch mit erhellenden Informationen und bemerkenswerten Erkenntnissen geschrieben.

"Richtig machen kann man Dinge, für die es klare Rahmenbedingungen, kontrollierbare Regeln und wiederholbare Rezepte gibt. Wirksam kontrollieren kann man nur überschaubare geschlossene Systeme. Aber dafür ist das Leben zu komplex. Es ist bis zu seinem letzten Atemzug unfertig und überrascht uns mit immer neuen Wendungen. Viele Ereignisse können wir durch unsere Entscheidungen weder herbeiführen noch verhindern. Deshalb kommt es häufig vielmehr darauf an, wie wir dem, was wir nicht selbst gewählt haben, begegnen."


Natalie Knapp

Kompass neues Denken

 

„Menschlichkeit und Beziehungskultur können nicht institutionalisiert und durch Methoden abgespeichert werden, sie hängen immer noch und immer wieder von uns ab.“

„Unvorhersehbare Entwicklungen sind bei komplexen Projekten die Regel und nicht die Ausnahme. Gute Problemlöserinnen unterscheiden sich von schlechten nicht durch eine höhere Intelligenz, sondern durch ihre Fähigkeit, Unbestimmtheit zu ertragen und sich nicht in Aktivismus und eine scheinbare Sicherheit zu flüchten.“

 

 


Michael Ende

Mehr Phantasie wagen - Ein Manifest für Mutige

 

Der Mensch, der "Momo", "Jim Knopf" und "Die unendliche Geschichte" geschrieben hat, kommt in diesem Büchlein ganz persönlich zu Wort.

"Für mich ist das Schöpferische einfach schlechthin das Menschliche. Es ist das, was den Menschen vom Tier unterscheidet, nämlich dass er schöpferisch sein kann."

 

"Für mich fängt der Künstler an mit dem Schreiner, der nicht nur einen brauchbaren Schrank, sondern einen schönen Schrank macht."

 

"Man hielt nur noch das für wahr, was zählbar, messbar oder wägbar war und leugnete schließlich sogar die Wirklichkeit aller Qualitäten, weil die eben nicht durch ein quantifizierendes Denken zu erfassen sind. Schönheit ist nun einmal nicht messbar, dennoch gibt es sie. Aber ihre Wahrnehmung ist nicht vom Wahrnehmenden zu trennen."


Peter Bieri

Wie wäre es, GEBILDET zu sein?

In einem Büchlein, das fast in jede Jackentasche passt schenkt uns Peter Bieri auf 93 Seiten Inspiration und Mut zum Selbst-Denken.

"Bildung ist etwas, das Menschen mit sich und für sich machen. Man bildet sich. Ausbilden können uns nur andere, bilden kann sich jeder nur selbst."

 

Am Beispiel eines Gemäldes zeigt er auf Seite 59 auf, wie unterschiedlich die Sichtweisen eines Museumstechnikers, eines Kunsthistorikers oder Museumsbesuchers.

 

"Es ist im gleichen Sinne wahr, dass das Bild 30 Kilogramm wiegt und Öl gemalt ist, wie es wahr ist, dass es das Abendmahl darstellt, ein verkitschtes Machwerk ist und auf der letzten Versteigerung einen unverständlich hohen Preis erzielt hat. Anders ausgedrückt: Keine der verschiedenen Beschreibungen ist näher an der Wirklichkeit oder besitzt einen höheren Grad an Tatsächlichkeit als die anderen."


Francoise Heritier         Das ist das Leben

 

Die Autorin ermutigt uns auf die kleinen Dinge zu achten, die unsere Leben lebenswert machen. Dinge, die sich alltäglich ereignen: Gerüche, Empfindungen, Augenblicke, flüchtige Ereignisse, die uns prägen und oft mehr bedeuten als alles andere.

 

„...andächtig Mozart oder die Beatles hören, in ein Fettnäpfchen treten, jemandem zulächeln, der nicht damit rechnet, Herzklopfen haben, Argumente sorgsam abwägen, vergrabene Erinnerungen wieder finden, sich Zeit nehmen, um eine unbedeutende Kleinigkeit auswählen . . .

Ernst über ein oberflächliches Thema sprechen und Witze über eine ernste Angelegenheit machen (aber nicht mit jedem!). Sich von einem Besserwisser nichts vormachen lassen. Sich bedenkenlos an dem freuen, was man gern tut.


Juan Moreno

Tausen Zeilen Lüge

Dieses Buch liest sich wie ein äußerst spannender Krimi - es ist kein Roman. Juan Moreno beschreibt, was er mit einem Kollegen, einem Journalisten erlebt hat. Einfach eine Art "Pflichtlektüre" für alle, die zu schnell zu viel glauben und es dann noch weiter erzählen.

Juan Moreno schenkt seiner Zunft Ernsthaftigkeit und Fairness.

Juan Moreno Originalton: "Nach der Recherche entseht eine auf Fakten basierende Erzählung, die immer nur eine Annäherung sein wird, die den Menschen, dem Sachverhalt, der Wirklichkeit nie ganz gerecht wird. Ich blicke als Reporter auf ein Leben, bilde mir ein Urteil und schreibe das auf. ... Die Dinge sind nie schwarz oder weiß. Sie sind grau, und da smuss die Reportage abbilden."

 

Im Februar 2020 erhält Juan Moreno den Preis für den "Journalisten des Jahres".

Link zum Deutschlandfunk


Michael Bordt SJ,

Die Kunst sich selbst auszuhalten

 

"Der erste Weg, an dem vor allem Philosophinnen und Philosophen gearbeitet haben, ist derjenige der Selbstreflexion. Es geht dabei darum, sich des eigenen Innenlebens bewusst zu werden und die Spannungen und Emotionen verstehen zu lernen. Wenn wir etwas verstanden haben, dann kann es uns schon nicht mehr so stark bedrängen. Es überrascht uns nicht mehr und ist weniger bedrohlich."

 

"Man verwechselt die Reduktion der eigenen Spannung mit der Lösung eines Sachproblems. Man gibt sich der Illusion hin, das Sachproblem sei dadurch einer Lösung näher gekommen, dass die eignen Spannungen reduziert wurden, so als sei die nachlassende innere Spannung ein sicherer Indikator für die sachgerechte Problemlösung. Natürlich ist das ein völliger Irrtum, aber er passiert häufiger als manch einem bewusst ist."


Michael Bordt SJ,

Die Kunst die Eltern zu enttäuschen

Vom Mut selbstbestimmt zu leben

 Diese kleine Büchlein lädt uns ein, uns bewusst zu werden, dass nicht erfüllte Erwartungen mehr zum MIsslingen beitragen, als wir meinen.

 

"Besonders schwierig ist es mit diesen Erwartungen umzugehen, wenn sie moralisch aufgeladen werden, um ihnen mehr Gewicht zu verleihen."

 

"Unser Bedürfnis, unsere Sehnsucht nach Nähe, nach Vertrauen, nach Zuwendung, aber ebenso nach Erfolg, Geld und gesellschaftlicher Anerkennung können so groß sein, dass all diese Dinge uns in der Wahrnehmung der Wirklichkeit manipulieren."


Axel Hacke, Giovanni di Lorenzo Wofür stehst du?

 

Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit

Giovanni di Lorenzo und Axel Hacke haben zusammen ein ungewöhnliches Buch geschrieben: Sie stellen die große Frage nach den Werten, die für sie maßgeblich sind – oder sein sollten. 

An welche grundlegenden Werte glaubst du eigentlich, wenn es nicht um dich, sondern um uns alle geht? Für welche Ziele der Gemeinschaft bist du bereit, dich einzusetzen? Kurz: Wofür stehst du? 

„Egal, was wir anpacken, nach kürzester Zeit wird es im Konkreten mühsam, und wir hadern nicht nur mit den Strukturen, sondern auch mit unseren eigenen Schwächen und ewig gleichen gruppendynamischen Prozessen.“

 


Alexander Batthyány

Die Überwindung der Gleichgültigkeit

 

"Obwohl wir mitten in Friedenszeiten im Wohlstand leben, mehr Möglichkeiten haben als wohl jede vorhergehende Generation vor uns, suchen immer mehr Menschen nach Wegen zu einem erfüllten Leben."

 

"Sinnmöglichkeiten wollen ergriffen und die Anfragen beantwortet werden, sonst bleiben sie immer bloß Möglichkeiten, die wir schlimmstenfalls ungenutzt mit ins Grab nehmen."

"Es gibt keine Generalprobe des Lebens, es ist immer das Leben selbst, in das wir hineingestellt sind."


Joachim Gauck

Toleranz – einfach schwer

 „Etwas hat sich tiefgreifend verändert im Land. Das Klima zwischen den Menschen ist rauer geworden. Ich erlebe die gegenaufklärerische Leugnung von Fakten und Evidenz und die Geringschätzung Experten gegenüber, als ließe sich Wahrheit durch subjektives Empfinden oder willkürliche Festlegungen neu erfinden.“

 

Joachim Gauck richtet sich mit seinem neuen Buch an alle, denen das raue Klima nicht egal ist. Toleranz darf nicht schrankenlos sein, doch sie lehrt uns, zu respektieren uns auszuhalten, was wir nicht oder nicht vollständig gut heißen können.

 



Corinna Milborn – Markus Breitenecker

Change The Game

„Lügen haben es im Internet ohnehin leichter, sich zu verbreiten, als die Wahrheit - selbst ohne verstärkende Algorithmen. Besonders wirkungsvoll sind Lügen, die mit einem Bild versehen sind. Es gibt jetzt schon Software, mit der man Gesicht und Stimme so gut nachmachen kann, dass man Videos von Interviews und Reden so täuschend echt fälschen kann, dass kein Unterschied mehr zu einer echten Rede erkennbar ist. Einer dieser Fake-Pornos der Michelle Obama täuschend echt in Action zeigt, vermittel einen Eindruck davon, wie gefährich Video-Manipulation in Zukunft sein wird.“

 

„Die Gruppe ‚Reconquista Germanica‘ gründete sich im Sommer 2017 mit dem Ziel, die deutsche rechte Partei Afd im Wahlkampf um die Bundestagswahl zu stärken. Sie betreibt einen YoutTube-Kanal mit 33000 Abonnenten - vor allem aber beeinflusst sie Debatten durch Kommentare.“


Clemens Sedmak

Das GUTE Leben

"Man nimmt sich selbst ernst, wenn man um Wachstum bemüht ist. Wenn man aufrichtig und ernsthaft darum bemüht ist, einen Weg zu finden und diesen dann auch zu gehen.

Es lohnt sich, an einer „Gebrauchsanweisung“ für mich selbst zu arbeiten; es lohnt sich dann auch, einer solchen „Gebrauchsanweisung“ im Umgang mit sich selbst zu folgen: wenn ich weiß, dass ich morgens am besten arbeiten kann, werde ich mein Leben danach ausrichten; wenn ich weiß, dass ich an einem Tag zwischendurch immer wieder Momente für mich alleine brauche, werde ich dies zu berücksichtigen versuchen. Die Kunst, mit sich selbst befreundet zu sein, ist Teil der Kunst, sich selbst zu kennen und das zu fördern, was mein Blühen fördern kann. Hilfreich kann es da auch sein, einen „Brief an mich selbst“ zu schreiben."


 Dalai Lama – Desmond Tutu

Das Buch der Freude

Folgende Aussage des Dalai Lama hat etwas Visionäres und ist trotzdem sehr realistisch:

"„Wenn alles reibungslos läuft, dann können wir so tun, als wären wir etwas ganz Besonderes. Wenn aber etwas passiert, etwas Unerwartetes, dann sind wir plötzlich gezwungen, uns wie normale Menschen zu verhalten.“

„Es ist gut möglich, dass ich meinem Publikum etwas Wichtiges mitgeben kann, aber wenn ich mich für etwas Besonderes halte oder wenn sie mich für verschieden oder besonders halten, dann wird meine Erfahrung nicht viel nutzen.“

 

„Wenn wir unseren Geist entwickeln wollen, müssen wir tiefer hineinblicken, Jeder ist auf der Suche nach Glück und Freude – die meisten sind es aber nur äußerlich: Freude durch Geld, Macht, ein großes Auto oder ein großes Haus. Sie kümmern sich wenig um die wahre Quelle für ein glückliches Leben, die in uns liegt und nicht außerhalb unser selbst.“

 


Fulbert Steffensky

Orte des Glaubens – die sieben Werke der Barmherzigkeit

 

„Unsere Gebete haben Sinn, aber sie sind keine Instrumente, das zu erreichen, was wir uns vorstellen. Es ist schön, die Stimme im Gebet zum Dank zu erheben, zum Protest, zur Empörung darüber, was Menschen angetan wird.“

„Geduld und Langmut sind wundervolle menschliche Fähigkeiten, aber nur so lange, wie sie allen zugemutet und nicht einer Gruppe besonders zugedacht werden.“

„Die Liebe endet nicht an den Gräbern, auch die Liebe der Toten zu Lebenden endet nicht im Grab. Auch sie sind Fürsprecher bei Gott, sie beten für uns. Wem dieser Gedanke zu fremd ist, könnte ihn wenigstens schön finden."

 


Fulbert Steffensky

Fragmente der Hoffnung

Was brauchen wir mehr als Hoffnung in dieser Zeit.

"Es gibt keine Aufbrüche des Geistes, keine prophetische Situation, die nicht sogleich Störungen der eingerichteten Welten sind, damit auch Störungen der Institutionen. Die Bilder zu stürzen ist eine solche Grundstörung. Bildersturz geht immer einher mit neuen Ideen."

"Wer Irrtümer nicht wagt, ist auch nicht wahrheitsfähig. Allerdings sind auch die nicht wahrheitsfähig, die auf ihren Irrtümern beharren oder sie verschweigen und Korrekturen nicht vertragen."


Quint Buchholz

Vom Glück der Langsamkeit

 

In diesem Buch vereint Quint Buchholz seine wunderbaren Bilder mit einer Auswahl von unterschiedlichen Gedanken von Menschen aus verschiedenen Jahrhunderten. Viel Inspiration zur Muse auf 100 Seiten.

 

„Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben.“

Thomas Schmitz (1953)

 

„Was machen Sie?

Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen.“

Rahel Varnhagen von Ense (1771 – 1833)