Inspiration und Ermutigung


Wir wissen nicht genau, wie das Virus in unser Land kam.

Pass oder Visum benötigte es dafür nicht. Nur Menschen - in der Sprache des Virus gesprochen einen lebendigen Wirt -  die keine Ahnung hatten, wen sie von ihrer Reise mitbrachten.

 

An den Blüten auf dem Bild können wir uns freuen. Über das „Blühen“ des Coronavirus freuen wir uns nicht. Doch jede und jeder kann etwas zum „Verblühen“ des Virus beitragen.

Konkrete Hinweise finden wir in reichem Ausmaß – bitte auf seriösen Seiten informieren. „In der Not orientieren sich die Menschen wieder an seriösen Medien und Politikern. Das ist eine einmalige Chance.“ schreibt Jan Ross in DIE ZEIT.

 

 


Das "Covid 19" Virus ist vielleicht ähnlich einem Elefanten und wir haben nur eine Steischleuder, um ihn zu besiegen.

Gerade deswegen, bitte meiden sie Mythen oder Verschwörungstheorien.  Vor allem versenden Sie keine Videos weiter, wenn Sie nicht sicher sind, dass der Inhalt ermutigend ist.

"Das Virus ist nicht mythenfähig -

keiner hat Schuld an seiner Entstehung,

die Natur lässt sich nicht moralisieren,

auch wenn der Übeltäter rasch ausgemacht war: Made in China!" (Thomas Assheuer, ZEIT)



Wie „man“ zu leben hat, diktierte in letzten Jahrzehnten wesentlich das technische und natur­wissenschaftliche Denken. Maschinen erfüllen einen Zweck und sollten auf Knopfdruck funktio­nieren. Demgegenüber sind Menschen lebendige Wesen mit Leib und Seele möchten sinnvoll Leben. Vor allem spüren sie im Unterschied zu einer Maschine körperlichen und seelischen Schmerz.

 

 

„Man hielt nur noch das für wahr, was zählbar, messbar oder wägbar war und leugnete schließlich sogar die Wirklichkeit aller Qualitäten, weil die eben nicht durch ein quantifizierendes Denken zu erfassen sind. Schönheit ist nun einmal nicht messbar, dennoch gibt es sie. Aber ihre Wahrnehmung ist nicht vom Wahrnehmenden zu trennen.“ Michael Ende, Mehr Phantasie wagen

 

Und nun hält uns ein Virus in seinem Bann. Forscher suchen weltweit nach einem wirksamen Medikament, doch das Virus treibt seine Blüten weiter. Die Fragen, welche uns das Leben stellt sind unterschiedlich, aber sie treffen uns alle:

 

Was löst die eingeschränkte Bewegungsfreiheit in mir aus?

 

                        Wie bewältige ich die Veränderungen in der Familie?

 

                                                Was ändert sich an meinem Arbeitsplatz?

 

Bei allen Fragen sind nun eigene Antworten gefragt und die werden von meinem Maß geprägt.


Der Maßstab

 

für die Forderung des Lebens

 

ist nur deine eigene Kraft.

 

Dag Hammarskjöld



Als erstes gilt es wahrzunehmen, was Sorgen und Ängste in uns auslösen.

"Du hast das Recht, Angst zu haben,

und musst nicht immer stark sein.

Lass dir nicht einreden,

dass du keine Angst zu haben brauchst,

weil . . .

und dann kommen Gründe, die oft nur im Kopf wirklich sind."

Ulrich Schaffer, Grundrechte

 

Mit rationalen Beschwichtigungen verschwinden weder Ängste noch Sorgen. Es geht jetzt auch nicht darum, unbedingt einen Sinn in dieser Krise, welche uns alle betrifft zu suchen. Jede und jeder kann jedoch seine Einstellung wählen:

Augen zu und durch?     oder    Augen auf und durch?

Mit Augen auf ist die Herausforderung gemeint, die Realität ernst zu nehmen, aber nicht in Panik verfallen. Realistisch ist jetzt: Alle Kontakte zu meiden, die nicht notwendig sind. Im Sinne von "Not wendend".

Der zweite Schritt ist eine Anregung von Viktor E. Frankl: "Die Furcht bangt davor, was in der Zukunft verborgen ist; aber der Trost weiß darum, was in der Vergangenheit geborgen ist."

 

Liegt darin für mich eine Möglichkeit zur Umsetzung?

Für Menschen, die mit Familie oder anderen leben

Erinnern Sie sich an eine Einladung von Freunden - auch Freundinnen der Kinder!!!

Was hat uns gefreut?

Worüber haben wir gelacht?

 

Schreiben oder zeichnen Sie mit Ihren Kindern eine Karte oder ein Zeichenblatt und schicken es den Freundinnen und Freunden mit der Post - Email geht auch!!!

Für Menschen, die alleine leben

Erinnern Sie sich an eine Begegnung mit einer lieben Freundin oder einen Spaziergang oder einen Theaterbesuch oder . . . . .

 

Schreiben Sie Ihrer Freundin oder Freund eine liebe Karte, in dem Sie erzählen, wie schön diese Begegnung gewesen ist.