Aktuelles


August 2020

 

„ . . . .wir haben es mit einem typischen Fall

von "Hyper-Interpretation" zu tun.

Motive werden von vornherein nicht ernst genommen, nichts wird für echt gehalten . . ."

Viktor E. Frankl, 5. Band Gesammelte Werke

 

Wir inspirieren gerne Menschen und vor allem liegt uns Ermutigung sehr am Herzen. Wir sind an konstruktiver Kritik interessiert, doch wir haben etwas gegen Vorurteile und den Verdacht.

Wir leben in einer Zeit, in der man immer wieder einmal in eine "Hyper-Interpretation" des Verdachts gerät. Also mit Hyper-Interpretation ist gemeint, dass jemand meint ganz genau zu wissen, warum ein anderer dies oder jenes getan oder auch unterlassen hat. Bei diesen "sicher geglaubten" Interpretationen handelt es sich jedoch meistens um nichts anderes als um das Nicht-Anerkennen des Menschlichen im Menschen.

Wird man in einem Restaurant nicht sofort bedient, könnte Überforderung des Personals der gute Grund für eine Wartezeit sein und nicht der Verdacht, dass man zu wenig konsumiert hat.

Hat sich jemand in der Coronazeit um seine älteren Mitmenschen gekümmert, könnte das schlicht und einfach Mitgefühl und Verantwortung sein und nicht der Verdacht, dass man die älteren Leute abzoken will.

Wir alle können zu einem menschlichen Miteinander etwas beitragen und ein Anfang könnte sein, dass wir uns unsere Vorurteile bewusst machen. Peter Ustinov brachte es auf den Punkt:  "Vorurteile fischen im Trüben. Sie verbreiten nichts, was auf der Stelle Kopfschütteln erregte. Sie legen sich mit nichts an, was blitzschnell nachprüfbar wäre. Die Verdächtigung: Sie ist das Öl, in dem das Vorurteil brutzelt. Ein Vorurteil gegen Menschen, das ist der pure Verdacht, der sich als reine Wahrheit aufspielt. Wie Kokain ist es ein erst verlockendes, dann aber gefährliches Gift. Nur anders als bei der weißen Droge gefährlich nicht für den, der es zu sich nimmt, sondern besonders für dessen Nachbarn."

Vielleicht sind heiße Tage eine Einladung, sie durch "Hyper-Interpretationen" nicht noch heißer werden zu lassen.

Viel Mut zu Mitgefühl und Menschlichkeit

wünscht

Ihr Tilo Team


Werkstatt der Lebensfreude

mit Inge Patsch

Auf das Gelungene schauen ...
Das Trotzdem
von Viktor E. Frankl lernen
Mittwoch, 2. September 18.30
Buchhandlung Tyrolia, Innsbruck

Anmeldung unbedingt erforderlich



Logotherapie und Existenzanalyse

praktisch anwenden

Modul 2 Beginn Herbst 2020

Es gibt noch wenige freie Plätze  in St. Pölten

Nicht die Bedingungen, die wir antreffen machen unser Leben sinnvoll,

sondern die Entscheidungen, die wir treffen.

Viktor E. Frankl


Hans Rosling

Wie wir lernen, die Welt so zu sehen,

wie sie wirklich ist.

"Die Welt wird sich weiter ändern, und das Problem, dass es unwissende Erwachsene gibt, wird nicht dadurch gelöst, dass man die nächste Generation unterrichtet und aufklärt. Was man in der Schule über die Welt lernt, wird nach zehn oder zwanzig Jahren überholt sein. Wir müssen daher Mittel und Wege finden, um auch das Wissen der Erwachsenen auf den neuesten Stand zu bringen."

 

Unsere Sichtweise ist von einigen Informationen geprägt, die wir in der Schule gelernt haben. Das ist bei einigen viele Jahre her. Es gehört zur Freiheit des Menschen, sich verantwortlich weiter zu informieren und nicht alles zu glauben, was die in der Tagespresse steht oder in social medias verkündet wird. Dieses Buch hat einen großen Lerneffekt und stärkt alle, die an das Gute im Menschen und das Gute in der Welt glauben.
In diesem Buch werden Sie von einigen Fakten sehr überrascht sein.

Gespräch mit Deborah Feldmann

und über ihre erkämpfte Freiheit


Deborah Feldman bricht mit 23 Jahren aus ihrer strenggläubigen Gemeinschaft in New York aus. Befreit von Enge und religiösen Verhaltensvorschriften, studiert sie und will ihrem Sohn ein Leben in der Enge von Vorschriften  ersparen. Heute lebt sie mit ihrem Sohn in Berlin. Sie ist heuer 34 Jahre jung.

In diesem Video spricht sie mit Christian Ruzicska von Secession Verlag über ihren erstaunlichen Lebensweg und über Freiheit und Verantwortung für sich selbst. 


Plattform für gute Gespräche

Seit 2002 widmen sich Menschen in unserem Institut den Sinnfragen des Lebens. „Wenn einer immer nur den Sinn des Lebens, des Alltags, predigte und selbst keinen Finger rührte, so würde uns dies verdächtig erscheinen.“  Viktor E. Frankl

 

Im Rahmen unseres Institutes haben sich Frauen und Männer bereit erklärt, für Beratungsge-spräche zur Verfügung zu stehen.

 

Alle Beraterinnen und Berater haben an unserem Institut die Ausbildung abgeschlossen oder sind noch in der Ausbildung und absolvieren ihr Praktikum.

 

Sollten Sie Interesse haben, dann nehmen Sie bitte über die Mailadresse der jeweiligen Person Kontakt auf und geben Ihre Telefonnummer bekannt. Sie werden dann zurückgerufen.