Aktuelles


April 2018

  

Wer verfehlt muss gezielt haben

Das Gute lässt
nichts Besseres
zu wünschen übrig

 

Elazar Benyoetz, Aus: Sandkronen

  

 

 

 

Ein König, der einmal durch eine kleine Stadt zog entdeckte überall Anzeichen einer verblüffenden Schießkunst. Bäume, Zäune und Wände waren mit Kreisen bemalt und hatten genau in der Mitte ein Einschussloch. Er fragte, wo dieser Meisterschütze sei, der sich bald als ein zehnjähriger Junge entpuppte. „Das ist doch unglaublich!“ sagte der König erstaunt. „Wie um alles in der Welt bringst du das fertig?“

„Kinderleicht“, war die Antwort. „Ich schieße zuerst und male dann die Kreise!"

Vieles wird in unserer Gesellschaft als Fehler angeprangert. Irgendwo gibt es immer jemanden, der etwas besser weiß. Damit Begegnung entstehen und Beziehung gelingen kann bräuchten wir viel Aufmerksamkeit für das Gute. Es gibt viel Gutes und auch weniger Gutes. Um Gutes wahrzunehmen ist nicht unbedingt eine rosa Brille erforderlich - es genügt, sich etwas Zeit zu nehmen und mit einem Blick des Wohlwollens auf Menschen zuzugehen.

Reichlich Zeit, um dem Wohlwollen einen Raum zugeben

wünscht von Herzen Ihr Tilo Team


Logotherapeutische Mittwochsgesellschaft

 

Ab Februar gibt es in der "Mittwochsgesellschaft" wieder Inspiration und Ermutigung.

9. Mai   15.00 - 18.00

Begeisterung und Lebensfreude - Treibstoff für

meine Lebendigkeit

 

Wir bieten einmal im Monat einen Nachmittag zum Kennenlernen der Logotherapie an.

 

Es gibt Zeit persönliche Fragen zu stellen und im kleinen Kreis ein gutes Gespräch zu erleben. 


Lesung mit Inge Patsch im alpha - Frauen für die Zukunft Wien, Stubenbastei 12

Mittwoch 25. April 2018, 19.00

 

Die Gewissheit des Lebens hat sehr wenig mit Sicherheit zu tun. Sicherheiten aufzugeben bedeutet, eigene Vorstellungen und Zielfixierungen zu verlassen. Wer auf die Qualität des nächsten Schrittes achtet beschenkt sich und sein Leben.

 

Mehr Information zur Veranstaltung

 


Sommerwochen am Attersee

 

22. – 27. Juli 2018

Das Leben fragt und ich antworte

Logotherapie und Improtheater

 

 

19. – 24. August

MENSCH sein heißt ENTSCHEIDEN

dürfen   können   wollen    mögen  müssen


Amon - mein Großvater hätte mich erschossen

 

Zu Bedenkjahr 1938 - 2018 hat Lisa Gadenstätter im ORF eine Dokumentation gestaltet: „Schluss mit Schuld – Was der Holocaust mit mir zu tun hat“. In dieser Sendung hat sie mit Jennifer Teege gesprochen. Sie schreibt in ihrem Buch: "Schuld ist nicht vererbbar, Schuldgefühle aber sehr wohl."

Jennifer Teege setzt sich in ihrem Buch mit ihrer Herkunft auseinander: "Ich bin gefangen in einem Zwiespalt: Einerseits will ich das schöne Bild von meiner Großmutter aufrechterhalten. Ander anderen Seite möchte ich die Wahrheit wissen. ...Ich bin kein Richter, es steht mir nicht zu, über meine Großmutter zu urteilen. Ich möchte sie nur so sehen, wie sie wirklich war."

Dieses Buch ist ein Plädoyer für das, was Viktor E. Frankl geschrieben hat: "Das Schicksal das der Mensch erleidet, hat also erstens den Sinn, gestaltet zu werden – wo möglich -, und zweitens, getragen zu werden  - wenn nötig."


Giovanni di Lorenzo im Gespräch

Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der deutschen Wochenzeitung DIE ZEIT, im Gespräch mit Bascha Mika. Es geht dabei um die Aufgaben eines guten Journalismus, der aufzeigen soll, was nicht gut läuft. Doch wesentlich ist das Schlusswort: "Wir haben den Blick verloren, für das, was in unserem Land toll ist. Lasst uns hin und wieder an den Dingen freuen, die wirklich gut sind."

Dies gilt natürlich nicht nur für Deutschland sondern auch für Österreich.

 Ein Gedanke von Giovanni di Lorenzo regt zum Nachdenken an: "Meine persönliche Erfahrung ist, dass Fehleinschätzungen sich häufig dann ergeben, wenn man sich im Urteil besonders sicher wähnt."