Aktuelles


Februar 2018

  

Es besteht immer Hoffnung,

dass unser Leben sich verändern kann,

weil wir jederzeit Neues Lernen können.

Virginia Satir

  

 

Ebenso wie Viktor Frankl war es Virginia Satir ein Anliegen, Menschen die Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihr "Grundpotential" nutzen können, um Wachstum und Frieden zu fördern. Die große Familientherapeutin drückte dies in den Fünf Freiheiten aus:

Die Freiheit zu sehen und zuhören, was im Moment wirklich da ist -

anstatt das, was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.

Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich denke und fühle -

und nicht das, was von mir erwartet wird.

Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen -

und nicht etwas anderes vorzutäuschen.

Die Freiheit, um das zu bitten was ich brauche -

anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.

Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen - 

anstatt immer nur auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.

 

Diese Freiheit im Sinne Satirs zu leben, um dann wie sie sagen zu können: "Ich gehöre mir und deshalb kann ich mich lenken und bestimmen. Ich bin ich, und ich bin o.k."

In der Logotherapie würden wir es ähnlich formulieren: "Ich bin und dass ich bin ist gut."

 

Das wünscht von Herzen Ihr Tilo Team


Logotherapeutische Mittwochsgesellschaft

 

Ab Februar gibt es in der "Mittwochsgesellschaft" wieder Inspiration und Ermutigung.

14. März   15.00 - 18.00

Verzeihen? Nicht Rache - nicht Resignation

 

Wir bieten einmal im Monat einen Nachmittag zum Kennenlernen der Logotherapie an.

 

Es gibt Zeit persönliche Fragen zu stellen und im kleinen Kreis ein gutes Gespräch zu erleben. 


Die eigene Lebensmelodie aufspüren

und zum Klingen bringen.

mit Uschi Hölbling und Inge Patsch

Samstag 10. März 9.00 - 17.00

Wohlgemutsheim, Baumkirchen

Der Alltag verbraucht viel von unserer Lebenskraft und wir sollten unserer Seele hin und wieder einen besonderen Tag gönnen.

Jeder Mensch ist eine Melodie.

Lieben heißt: sie innehaben. ich bin für dich,

du bist für mich ein Lied

Franz Werfel


Warte nicht auf bessre Zeiten

 

Die Autobiografievon Wolf Biermann ist ein lesenswertes Buch für alle, denen Freiheit am Herzen liegt und was nötig ist, um dass es sich lohnt für dieses hohe Gut zu kämpfen.

Allein für die letzte Seite lohnt es sich dieses Buch in die Hand zu nehmen: "Es wird niemals eine Gemeinwesen geben, das alle Menschen glücklich macht. Aber die schlechteste Demokratie ist  unendlich viel besser als die beste Diktatur."

UND: "Ich bevorzuge den Streit der Welt - und die Liebe. Lebendig leben mit begründeter Verzweiflung und mit begründeter Hoffnung."


Anita Lasker-Wallfisch

Rede im deutschen Bundestag 31. Jänner 2018

 

"Ich bin eine der rapide verschwindenden Augenzeugen der damaligen Katastrophe. Es gibt kein Genozid, der so umfassend dokumentiert ist wie der Holocaust."

Mit diesen Worten beginnt die Rede der 92-jährigen. Ihr Stimme berührt durch ihre Klarheit und ihre Wärme.

"Ihr sollt die Wahrheit erben" - unter diesem Buchtitel erschienen ihre Erinnerungen. Als Cellistin von Auschwitz spielte sie dort im "Mädchenorchester".